Hardangervidda

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Kommend von einer Landschaft von Bergen, Tälern, Wasserfällen und wirklich vielen und langen Tunneln eröffnet sich eine einzigartige, wunderschöne Landschaft – Europas größte Hochebene (9.000qkm), die tundraartige Hardangervidda. Sie liegt bei ca. 1000-1200m Höhe und über der Baumgrenze.

Hardangervidda

Es führt eine kleine Straße von der Rv7 in Tråastølen nach Tromdsbu (mautpflichtig) direkt an den Rand des Nationalparks. Die Straße ist einer dieser typischen Ich-fahr-sie-so-gern-Straßen – Sand, Schotter, eng. Vor sich sieht man sanfte, fast endlos scheinende moosbedeckte Flächen, viele Steine, Gräser, Schnee, Seen und Flüsse.

Hardangervidda

Hardangervidda

Es gedeihen 450 Pflanzenarten und leben 28 Säugetierarten hier, unter anderem wilde Rentiere, Schneehühner, Vielfraße, Luchse und Lemminge. Leider kam mir keiner dieser zu Gesicht. Einzig die Schafe ließen nicht lange um sich warten. Als erstes hört man die Glocken, dann werden die Hänge abgesucht und dann entdeckt man sie friedlich grasend.

Hardangervidda

Ich habe mir einen kleinen Platz in einer Senke gesucht, denn es war kalt, 8°C und windig. Die Sonne kam nur spärlich heraus und ab und an plätscherte der Regen auf das Dach.

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Am Morgen wurde ich unsanft von drei direkt neben meinem Auto schreienden Möwen geweckt, sie hatten wohl auf Frühstück gehofft… ich auch.

Hardangervidda

Und dann wurde es ganz still. Kein Regen. Kein Wind. Und es war nichts zu hören. Absolute Stille. Einfach so friedlich. Und ich schaute nur. In die Ferne. Keine Gedanken. Nur der Moment.

Hardangervidda

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